Getränke

Mineralwasser, Direktsaft, Fruchtsaft aus Konzentrat, Kokoswasser

AUTHENTIZITÄTSNACHWEIS UND GEOGRAPHISCHE HERKUNFTSÜBERPRÜFUNG VON GETRÄNKEN

Die Authentizitätsprüfung von Fruchtsaft wie Apfelsaft, Orangensaft und Co sowie Kokoswasser beinhaltet die Identifikation der Natürlichkeit und den Nachweis von nicht deklarierten Zusatzstoffen. Authentizität spiegelt die Qualität eines Produktes wieder, schützt den Verbraucher, schützt die Integrität der Industrie und verteidigt die Wirtschaft vor regulatorischen Problemen. Unvorhersehbare Faktoren bestimmen Ernte und Preis, dies gibt Betrügern Raum für Verfälschung und Falschdeklaration. Das Problem umfasst die Zugabe von billigem Süßstoff, Zugabe von organischer Säure und der falschen Deklaration von Direktsaft sowie die Falschbezeichnung der Herkunft. Letzteres spielt auch bei Mineralwasser eine Rolle genauso wie die Zugabe von technischem CO2.

 

Fav-ImprintAnalytics   Geografische Herkunft

Fav-ImprintAnalytics   Nachweis von Wasserzusatz

Fav-ImprintAnalytics   Nachweis von organischen Säuren

Fav-ImprintAnalytics   Nachweis von zugesetztem C4-Zucker/Ethanol

Fav-ImprintAnalytics   Nachweis von zugesetztem C3-Zucker/Ethanol

 

Imprint Analytics bietet ein hoch qualitatives, akkreditiertes Service zur Authentizitätsprüfung von Fruchtsäften und anderen Getränken.

Geographische Herkunft

Die geographische Herkunft von Getränken spiegelt sich an den stabilen Sauerstoff- und Wasserstoff-Isotopenverhältnissen des Wassers bzw. Saftwassers wider, die mit den klimatischen Bedingungen des Quellgebiets bzw. Anbaugebiets verbunden sind. Die Kombination von Sauerstoff- und Wasserstoff-Isotopenwerten ergibt den Fingerabdruck des lokalen Wassers, das in die Isotopenzusammensetzung des z.B. Fruchtsafts eingeprägt ist. Um eine hohe geografische Auflösung und glaubwürdige Ergebnisse zu erzielen, nutzt Imprint Analytics seine Kompetenz und sein Know-how, um basierend auf den individuellen Bedürfnissen des Kunden eine erweiterte, maßgeschneiderte Herkunftsüberprüfung durchzuführen.
Das analytische Verfahren umfasst die Sauerstoff- und die Wasserstoff-Isotopenanalyse des Wassers bzw. des in dem Getränk wie Fruchtsaft oder Kokoswasser enthaltenen Wassers unter Verwendung der Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie (IRMS).

Nachweis von zugesetztem CO2 in Mineralwasser

Imprint Analytics ermittelt das stabile Kohlenstoffisotopenverhältnis (13C/12C) von CO2 in Mineralwasser. Natürliches CO2 entsteht im Erdinneren und das Kohlenstoffisotopenverhältnis spiegelt die Bedingungen des Gewinnungsortes des Wassers wider. Die Zugabe von exogenem CO2 in Mineralwasser ist erlaubt, muss jedoch deklariert werden. Die Kohlenstoffisotopenverhältnisse liefern einen klaren Beweis für die Zugabe von techn. CO2. Das analytische Verfahren umfasst die Kohlenstoff-Isotopenanalyse von CO2 in Mineralwasser durch Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie (IRMS).

Nachweis von Wasserzusatz

Entsprechend der europäischen Normen ENV 12141*1 und ENV 12142*2 ermittelt Imprint Analytics die Sauerstoff- und Wasserstoff-Isotopenwerte des Wassers in natürlichen Fruchtsäften. Das Verfahren unterscheidet natürliche Säfte von Fruchtsaft aus Konzentrat. Die Interpretation der Ergebnisse basiert auf den unterschiedlichen Isotopensignaturen des Wassers von der Frucht und dem lokalen Niederschlagswasser. Das analytische Verfahren umfasst die Sauerstoff- und die Wasserstoff-Isotopenanalyse des Fruchtsaftwassers unter Verwendung der der Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie (IRMS).

Nachweis von zugesetztem C4-Zucker

Entsprechend der europäischen Norm ENV 12140*3 bestimmt Imprint Analytics das stabile Kohlenstoffisotopenverhältnis von Zucker und Fruchtfleisch. Pflanzen wie Zuckerrohr nutzen den C4-Stoffwechselweg. Das Messen des stabilen Kohlenstoff-Isotopenverhältnisses (13C/12C) von Zuckern aus einem Fruchtsaft oder Kokoswasser und das Vergleichen der Werte mit dem stabilen Kohlenstoff-Isotopenverhältnis (13C/12C) des Fruchtfleischs ermöglicht den Nachweis von zugesetzten C4-Zuckern. Das analytische Verfahren umfasst die Kohlenstoff-Isotopenanalyse des Saftzuckers und des Fruchtfleischs  unter Verwendung der Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie (IRMS).

Nachweis von zugesetztem C3-Zucker

Entsprechend der internationalen Literatur*4 bestimmt Imprint Analytics die Deuteriumverteilung in Ethanol, das nach der Fermentation von Fruchtsaftzuckern produziert wird. Pflanzen wie Zuckerrüben nutzen den C3-Stoffwechselweg, ähnlich vieler Früchte. Die Messung der Deuteriumverteilung ermöglicht die Detektion des C3-Ursprungs von Zuckern, die Fruchtsäften oder Kokoswasser zugesetzt werden. Das Verfahren ermöglicht die Messung der ortsspezifischen Deuterium-Isotopenverhältnisse (D/H) in Ethanol, erhalten durch Fermentation der Fruchtsaftzucker durch Kernspinresonanzspektroskopie (SNIF-NMR©). 

Nachweis von zugegebenen organischen Säuren

Die Zugabe von exogenen Zitronen- und Apfelsäuren zu Fruchtsäften gehört zur üblichen Verfälschungspraxis. Entsprechend der internationalen Literatur*5 bestimmt Imprint Analytics das stabile Kohlenstoff-Isotopenverhältnis der organischen Säuren und Zuckern der Fruchtsäfte. Dieser Ansatz basiert auf den Unterschieden in der Isotopenzusammensetzung  von Säuren und Zuckern, die eine interne Kalibrierung zur Vermeidung der Absolutwerte liefern. Das analytische Verfahren umfasst die Kohlenstoff-Isotopenanalyse der organischen Säuren und Zuckern unter Verwendung der Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie (IRMS).

*1 ENV 12141. Fruit and vegetable juices – Determination of the stable oxygen isotope ratio (18O/16O) of water from fruits juices – Method using isotope ratio mass spectrometry.
*2 ENV 12142. Fruit and vegetable juices – Determination of the stable hydrogen isotope ratio (2H/1H) of water from fruits juices – Method using isotope ratio mass spectrometry.
*3 ENV 12140. Fruit and vegetable juices – Determination of the stable carbon isotope ratio (13C/12C) of sugars from fruits juices – Method using isotope ratio mass spectrometry.
*4 Jamin, E., at al. 1997. J. Agric. Food Chem. 45 (10), pp 3961–3967
*5 Guillou, C. et al., 1999. Analytica Chimica Acta 388, pp. 137-143

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