Onlinehandel legt gewaltig an Marktanteilen zu, für Produkte sowohl im Lebensmittel- als auch im Non-Food-Bereich. Allerdings kann hier das Niveau in der Qualitätssicherung und der Integrität fraglich sein und es besteht verstärkt Gelegenheit für die Erzeuger von Fälschungen auf dem Rücken von nichts ahnenden Kunden Geld zu machen.

Die Auswirkungen haben sowohl ökonomische Aspekte als auch solche der Lebensmittelsicherheit und zwingen die EU Gesetzgebung harmonisiert, vollständig und bereit für den digitalen Binnenmarkt zu werden, ist Andrea Gavinelli (DG SANTE) überzeugt.

Alain Galaski, Generaldirektor des Europäischen Markenverbands (AIM), legte im Zuge des Anti-Counterfeiting Day am 7. Juni 2017 dar, dass 10% der europäischen Konsumenten unwissentlich gefälschte Produkte kaufen und betonte die Wichtigkeit die Prinzipien der aus dem Jahr 2004 stammenden „IPRED“ Richtlinie zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums wiederaufzunehmen und zwar in die Richtung, dass die Verpflichtung für alle Interessensvertreter entlang der Wertschöpfungskette festgelegt werden sollte, mit gebührender Sorgfalt zu handeln indem sie angemessene proaktive Maßnahmen zum Schutz von Konsumenten und geistigen Eigentums vor Werbung und Vermarktung und Verbreitung von gefälschten Produkten ergreifen.

Betreffend online Plattformen fordert das Europäische Parlament diese in einem Bericht vom 15.06.2017 auf Maßnahmen zu ergreifen um effektiver gegen Fälschungen vorzugehen im Hinblick auf Konsumentenschutz und dem Ruf von rechtmäßig agierenden Unternehmen.
Der Bericht des Europäischen Parlaments ist ein starkes Statement, dass Fälschungen kein kleines Vergehen sind, sondern eine wesentliche Gefahr für Gesundheit und Sicherheit von Konsumenten sein kann.

Große online Plattformen mussten bereits feststellen, dass aufgrund der Tatsache, dass Lebensmittelversorgungsketten global und weit mehr komplex wurden, es den Ruf der Plattform angreift, wenn man in Verbindung mit Lebensmittelbetrug gebracht wird und sind auf der Suche nach geeigneten Maßnahmen.
Das Sichern von Transaktionsprozessen ist hier ein wichtiges Anliegen. Jedoch ist es auch von größter Bedeutsamkeit, dass es möglich ist ein Produkt selbst unzweifelhaft auf bestimmte Merkmale testen zu können.

In diesem Bereich bietet Imprint Analytics verlässliche Methoden für die Authentifizierung von Produkten, welche als wirksame Instrumente für alle Anspruchsvertreter zum Erlangen und Vorweisen eines analytischen Nachweises der Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit ihrer Produkte dienen.
Die Isotopenanalyse, ergänzt mit umfassenden und vollständigen Lösungen zur Überwachung, wird zu einem integralen Schlüsselbestandteil von Monitoring und Prüfung authentischer Lebensmittel im Kampf gegen gefälschte Produkte werden.

 

Quellen:
„The European Parliament supports the call to fight more decisively counterfeits online”, AIM, Juni 2017
European Parliament resolution of 15 June 2017 on online platforms and the digital single market (2016/2276(INI))
”President Juncker, help us say no to fake goods!”, EURACTIV, 07.06.2017
“Alibaba and AusPost team up to tackle food fraud with blockchain”, ZDNet, 24.03.2017